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So entstand die Barnimer Kampagne Light me Amadeu:
Am 6. Dezember 2006 trafen sich 190 Menschen aus Eberswalde und der Gemeinde Schorfheide einen ganzen Tag lang, um darüber zu reden, wie sie Rassismus, Vorurteilen und Diskriminierungen entgegentreten können. Anlass für das Treffen war die rassistische Gewalttat an Amadeu Antonio vor damals 16 Jahren. Die Veranstaltungsart open space machte es möglich, zu entscheiden, was behandelt wird und wie der Ablauf ist.
Die Initiative zum open space kam von den drei Schulen aus Eberswalde und der Gemeinde Schorfheide, die den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" tragen. Das sind die Nordendschule, die Goethe Oberschule und die Oberschule Finowfurt.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein Projekt von und für Schüler/innen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten wollen.
Konferenz? Tagung? Da denkt mensch an Vorträge mit endlosen Folien, ewigem Sitzen, Langeweile, einem vorgegebenem Programm, das auf alle ein bisschen, doch auf niemanden richtig passt, an Podiumsdiskussionen, die "Schlauere" vorne auf der Bühne führen, an Räume mit Dämmerlicht und dahindämmernde Teilnehmerschaften. Was mensch sich herbeisehnt sind die angenehmen Pausen und das Treffen und den Austausch mit den anderen.
Völlig anders bei open space. Es gibt keine Tagesordnung.
Mehr Informationen findet mensch unter:
www.michaelmpannwitz.de
Hier noch mehr Informationen:
Augen auf! Mit Überraschungen ist zu rechnen! (pdf-Download, 121 KB)
Augen auf! Mit Überraschungen ist zu rechnen! Kurzfassung (pdf-Download, 75 KB)
www.joconsult.de/pup/publikationen.html
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